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RuhrNachrichten interviewen Geschäftsführerin

Das Jubiläum der S Private Banking war den RuhrNachrichten ein ausführliches Interview auf ihren Wirtschafts-Sonderseiten wert. Wir dokumentieren es hier im Wortlaut:

Seit 25 Jahren steht die S PrivateBanking Dortmund GmbH (SPB), eine hundertprozentige Tochter der Sparkasse Dortmund, ihren Kunden rund um das Thema Finanzen partnerschaftlich zur Seite. Geschäftsführerin Tanja Frommert blickt in Vergangenheit und Zukunft und erklärt, wie sich zu einigen Kunden sehr persönliche Beziehungen entwickelten.

Was war 1994 der Impuls, die S PrivateBanking Dortmund GmbH aus der Sparkasse auszugründen und das Beratungsfeld eigenständig anzubieten?

Wir wollten Menschen für die Sparkasse gewinnen, die üblicherweise nicht zum Kundenstamm gehörten. Damals gab es noch viele, die lediglich ein klassisches Haushaltskonto oder Schulsparbuch hatten. Menschen mit höherem Einkommen haben teilweise im Wertpapierbereich in erster Linie an Privatbanken gedacht und der Sparkasse die Kompetenz nicht in gleichem Maße zugesprochen. Mit diesem Klischee wollten wir brechen und unsere Expertise in den Fokus rücken.

Wie ist Ihnen die Etablierung vor allem in der Anfangszeit gelungen?

Vom ersten Tag an haben wir unseren Kunden einen besonderen Mehrwert geboten, weil wir die Solidität der Sparkasse mit Angeboten externer Anbieter im Investmentbereich kombinieren. Gerade in den 90ern war der Ansatz hoch innovativ – wir waren ein echtes Unikat mit Vorreiterrolle. Auch unser Betreuungsmodell ist sehr fortschrittlich. Schon damals vergaben wir Termine neben den gängigen Öffnungszeiten am Abend oder Wochenende. Bereits kurz nach der Gründung hat sich herausgestellt, dass wir damit genau den Nerv der Zeit getroffen haben. Es war eine sehr spannende Zeit.

Welche besonderen Meilensteine sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Eine prägnante Wegmarke war die Umfirmierung in 2001. Seitdem betreuen wir neben neu gewonnenen Kunden ebenfalls Bestandskunden der Sparkasse Dortmund mit komplexeren Vermögensverhältnissen. In jüngster Vergangenheit ist vor allem die neu etablierte Beratungsphilosophie zu nennen. Wir haben unsere Aktivitäten im Wertpapiergeschäft konzentriert und damit mehr Freiräume für die Finanz- und Nachfolgeplanung unserer Kunden geschaffen. Mit den Dienstleistungen Stiftungsmanagement und Testamentsvollstreckung runden wir das Angebot lösungsorientiert ab.

Wie ist es für Sie, die S PrivateBanking im Jubiläumsjahr zu führen?

Rückblickend freue ich mich sehr, dass wir in Dortmund schnell Fuß fassen konnten und unsere Expertise hoch angesehen ist. Ich bin zudem stolz, dass wir 2018 von der Zeitung „Die Welt“ als Testsieger ausgezeichnet wurden. Laut dem Forsa-Institut würden uns zudem 78 Prozent unserer Kunden weiterempfehlen. Ein beachtlicher Erfolg, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Gibt es Begegnungen mit Kunden, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

Wir haben bei der S PrivateBanking das Privileg, interessante und beeindruckende Persönlichkeiten kennenzulernen. Was ich besonders schön finde, ist die persönliche Nähe und Verbundenheit zu unseren Kunden. Nach 25 Jahren betreuen wir viele Familien bereits in der dritten Generation – teilweise sind sogar freundschaftliche Beziehungen zwischen Beratern und Kunden entstanden. Zusätzlich engagieren sich einige in unserem Kundenbeirat. Das ist eine Unterstützung, die wir sehr schätzen.

Welche Herausforderungen sehen Sie in den kommenden Jahren?

Neben der Digitalisierung, die speziell in unserem Bereich nur eine professionelle Ergänzung zur persönlichen Beratung ist, wird uns auch in den nächsten Jahren die Kapitalmarktsituation extrem fordern. In diesem Umfeld suchen wir ständig nach den richtigen Konzepten, Strategien und Lösungen für unsere Kunden. Dabei bleib es essentiell, ein Top-Team aus erfahrenen und jüngeren Beratern vorzuhalten, um für jeden Kunden den richtigen Ansprechpartner zu haben. Also wird uns auch der Fachkräftemangel stärker beschäftigen. Abschließend ist die zunehmende Regulatorik und der sich ständig ändernde Rechtsrahmen zu nennen, der uns und unsere Kunden bewegt.

Träumen ist erlaubt: Was wünschen Sie sich für die nächsten 25 Jahre?

Dortmund ist eine interessante Region, mit toller Entwicklung. Immer mehr Menschen entdecken unsere Stadt für sich und ziehen zu uns in das Herz des Ruhrgebiets. Ich wünsche mir natürlich, dass unser Institut die erste Adresse für PrivateBanking ist.

Foto oben: RuhrNachrichten vom 13.3.2019, Foto: Zilla Medienagentur | Porträt: Geschäftsführerin Tanja Frommert, Foto: Barajas/GM

2019-03-13T16:46:29+00:0013. März 2019|alle Nachrichten|

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